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07.09.2020 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Sars-CoV-2)

Am 27. Januar 2020 wurde der erste Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt. Ganz Deutschland kämpft seither gegen das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2). Auch weiterhin ist die Situation ernst und entwickelt sich dynamisch, Fallzahlen können rasant zunehmen. Maßnahmen gegen das Virus trifft Bayern daher mit Blick auf das Infektionsgeschehen.


"Corona ist in Europa mit voller Wucht zurück", betonte Ministerpräsident Markus Söder nach der Kabinettssitzung am 8. September 2020. Dennoch hat Bayern die Öffnung von Schankwirtschaften zum 18. September beschlossen. Auch Amateursport ist ab dem 19. September wieder in vollem Umfang erlaubt, auch der LIgabetrieb. Innen sind dann 200 Zuschauer erlaubt, im Freien 400.
Für größere Versammlungen im Freien, wie z. B. Demonstrationen, gilt zudem ab 200 Personen eine Maskenpflicht.

Bayern passt zudem seine Teststrategie an: Nach dem Ende der Hauptreisezeit werden die Teststationen an Autobahnen sowie an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg zum 30. September eingestellt, damit die Kapazitäten an anderer Stelle frei würden.

Alle Details der Sitzung können Sie unten im pdf nachlesen oder hier.

In seiner Sitzung am 1. September 2020 bestätigte das Bayerische Kabinett die Beschlüsse des Schulgipfels - einem Gespräch mit Vertretern von Schülern, Lehrern und Eltern mit Ministerpräsident Markus Söder und Kultusminister Piazolo (FW). Die Schulen sollen im Regelbetrieb ins neue Schuljahr starten, zu Beginn gelte aber eine 9-tägige Maskenpflicht im Unterricht ab der 5. Klasse. Ein Drei-Stufen-Plan orientiert sich am Infektionsgeschehen im jeweiligen Kreis (Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner). Die Maskenpflicht wird demnach verlängert oder beginnt neu, wenn ein Landkreis den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschreitet. Ab einem Wert von 50 werde auch Distanzunterricht wieder eine Möglichkeit werden.

Die allgemein geltenden Corona-Maßnahmen wurden bis 18. September 2020 verlängert.

Alle Details der Sitzung können Sie hier nachlesen oder unten im pdf der Pressemitteilung.

Angesichts steigender Fallzahlen sieht Bayern erhöhte Bußgelder von 250 Euro für den Verstoß gegen die Maskenpflicht vor und geht damit einen strengeren Weg als die meisten anderen Bundesländer.

Nach der letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause am 28. Juli 2020 warnte Staatskanzleichef Florian Herrmann eindringlich vor Nachlässigkeit in der Corona-Krise: "Wir sind weiter in einer ernsten und schwierigen Situation", betonte er. Er begrüßte daher eine bundesweite Anordnung für verpflichtende Tests von Reiserückkehrern aus Risikogebieten.


Weitere wichtige Infos im Überblick:
Die „Corona-Hotline“ der Staatsregierung für Bürgerinnen und Bürger von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Samstag von 10 bis 15 Uhr unter 089/122 220 erreichbar. Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen.

Eine Übersicht wichtiger Informationen zum Coronavirus finden Sie hier. Auch die jeweils zuständigen Ministerien informieren auf ihren Seiten, z. B. wenn es um aktuelle Hilfen für die bayerische Wirtschaft (www.stmwi.bayern.de) oder um die wichtigsten Fragen und Antworten zum Virus (www.stmgp.bayern.de) geht.

Eine Übersichtskarte zu Coronavirus-Infektionen in Bayern nach Regierungsbezirken, Landkreisen und Städten finden Sie hier.