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03.09.2021

Baubeginn für mehr Verkehrssicherheit:

An der St 2128 wird die Kreuzung umgebaut

Das Staatliche Bauamt Passau baut die Kreuzung der St 2128 mit der Kreisstraße PA 45 und der Gemeindeverbindungsstraße Niederneureuth um. Bei den Arbeiten handelt es sich um ein gemeinsames Projekt mit dem Landkreis Passau und der Gemeinde Sonnen. Zum Baubeginn trafen sich am Montag Vertreter der beteiligten Partner mit MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler.



Von einem „historischen Tag“ sprach Sonnens Bürgermeister Klaus Weidinger: „Nach einer langen Zeit der politischen Diskussionen können wir heute diesen Baubeginn feiern.“ Schon sein Amtsvorgänger hatte auf den Kreuzungsumbau gedrängt, nachdem sich an dieser Stelle einige tödliche Unfälle ereignet hatten. „Wir sind froh, dass es jetzt losgeht“, sagte Weidinger, der sich auch bei den Mitarbeitern des Staatlichen Bauamts Passau für die gute Zusammenarbeit bedankte.

MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler ist seit 1998 mit dem Wunsch der Gemeinde nach einer Verbesserung der Kreuzung befasst. „Damit gehen wir einen wichtigen Schritt in eine verkehrssicherere Zukunft auf dieser Straße“, freute er sich über den Baubeginn. Er lobte die Arbeit des Staatlichen Bauamts Passau: „Die Gelder, die wir aus dem Staatshaushalt für Baumaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bewilligen, sind hier sehr gut angelegt, hier wird hervorragend gearbeitet.“

Auch Landrat Raimund Kneidinger sprach von einem Gewinn für die Verkehrssicherheit. „Das sind wichtige Investitionen für die Sicherheit unserer Bürger, da ist der Landkreis natürlich gerne mit dabei“, sagte er. Der Bau und Erhalt verkehrssicherer Straße werde auch in Zukunft wichtig bleiben, denn: „Auch Elektrofahrzeuge, der ÖPNV und unsere Wirtschaft brauchen Straßen und sichere Verkehrsverbindungen in die Welt.“

Die Verkehrssicherheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt der Arbeit des Staatlichen Bauamts Passau. „Wir haben es geschafft, dass dank unserer Maßnahmen in den letzten Jahren die Unfallzahlen stark zurückgegangen sind“, erklärte Leitender Bauamtsdirektor Robert Wufka, der Leiter des Staatlichen Bauamts Passau. Die Staatsstraße 2128 ist mit der 2017 fertiggestellten Ortsumgehung Hundsdorf ein gutes Beispiel für diese erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre, die ihre Fortsetzung im weiteren Verlauf jetzt bei Niederneureuth findet. Auch der kurvige und unübersichtliche Abschnitt bei Penzenstadl soll noch ausgebaut werden.

Die Kosten für den Kreuzungsumbau teilen sich der Landkreis Passau und das Staatliche Bauamt Passau, die Kosten für die Arbeiten an der Gemeindeverbindungsstraße und die Errichtung des neuen Gehwegs trägt die Gemeinde Sonnen.

 

Die Firma Bachl führt die Arbeiten aus, Geschäftsführer Fritz Jakob bedankte sich für den Auftrag. „Wir bauen zum einen für die Menschen, die sichere Verbindungen brauchen, und für die Wirtschaft. Wir bauen aber auch für die Beschäftigten am Bau - darum ist es wichtig, dass auch in Zukunft Bauprojekte in unserer Heimat umgesetzt werden. Dies schafft auch Arbeitsplätze zuhause.“

Die Maßnahme:

Je Richtungsfahrbahn wird an der Kreuzung der St 2128 mit der Kreisstraße PA 45 und der Gemeindeverbindungsstraße Niederneureuth eine Linksabbiegespur gebaut. Zudem wird eine Bushaltestelle mit angeschlossenem, etwa 80 Meter langem Gehweg entlang der Gemeindeverbindungsstraße in Richtung Niederneureuth errichtet. Die Staatsstraße erhält zudem in diesem Bereich eine neue Deckschicht. Die Gemeindeverbindungsstraße wird komplett zurückgebaut und erhält einen neuen, frostsicheren Oberbau. Auch die Entwässerungseinrichtungen werden angepasst.

Aktuell ist die Straße halbseitig gesperrt, eine Ampel regelt den Verkehr. Für die Asphaltierungsarbeiten wird die St 2128 inkl. Kreuzungsbereich für etwa drei Wochen voll gesperrt, der genaue Zeitraum wird noch bekanntgegeben. Der Verkehr wird dann ab Krinning über die PA 45 bis nach Krennerhäuser auf die PA 44 umgeleitet, nordwärts bis nach Stüblhäuser und von dort über die PA 3 zurück auf die St 2128. In der Gegenrichtung verläuft die Umleitung analog. Der Verkehr im Norden der Baustelle wird bei Mitterau (FRG 51) und Gsteinet (FRG 3) in Richtung Sonnen und von dort auf die Umleitung geführt.