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17.08.2020 | Stefanie Starke | Passau

„Eine saubere Werkstatt ist das A und O“

CSU Passau-Stadt mit MdL Waschler bei Schreinerei Ahollinger in Passau

Sichtlich beeindruckt vom äußeren Erscheinungsbild der Werkstatt zeigten sich Vertreter der CSU Passau-Stadt, als sie sich gemeinsam mit MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler und Bezirksrat Josef Heisl den Betrieb von Franz Ahollinger in Passau näher angesehen haben. „Ist es hier tatsächlich immer so sauber?“, muss Armin Dickl, dritter Bürgermeister der Stadt Passau, schmunzelnd vorwegfragen.

Und tatsächlich, es wurde nicht für den Politik-Besuch aufgeräumt, sondern eine saubere Werkstatt sei das A und O eines jeden Betriebs, ist Franz Ahollinger sen. überzeugt. „So wie es in einer Werkstatt aussieht, so wird dort auch gearbeitet“, gibt er zwinkernd zurück.


(v. l.) Armin Dickl, Evi Buhmann, Klaus Fiedler, Franz Ahollinger, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Franz Ahollinger sen., Angelika Thuringer und Bezirksrat Josef Heisl.
Die Schreinerei Ahollinger in Passau gehört zu den mittelständischen Traditionsbetrieben im Stadtgebiet. So führt Franz Ahollinger jun. den Betrieb bereits in der vierten Generation. „Unsere Anfänge gehen in das Jahr 1925 zurück“, so der Junior, der die Geschäfte mittlerweile fest in der Hand behält. Durch permanente Investitionen in den Maschinenpark sowie in die Ausstattung produziert der Familienbetrieb heute mit langjähriger Erfahrung auf etwa 1.200 Quadratmetern Produktionsfläche – „Wir setzen dabei vor allem auf modernste handwerkliche Gesichtspunkte.“

Zurückblickend habe man in all den Jahren natürlich immer wieder vor Herausforderungen gestanden – die Corona-Krise war jedoch eine nie dagewesene Situation, die auch die Schreinerei zunächst auf den Kopf gestellt habe. „In erster Linie betreuen wir unsere regionalen Kunden, aber agieren eben auch weltweit. Und dort sind auf einen Schlag einige Aufträge im Bereich Passagierschiffe von heute auf morgen weggebrochen“, erzählen die beiden Schreinermeister von der aktuellen Situation. „Problematisch waren auch die Einreisebeschränkungen nach Österreich, hier haben wir einen größeren Auftrag in Tirol, der sich über längere Zeit verzögert hat.“

„Gerade in der jetzigen Krisenzeit zahlt es sich aus, dass unsere Privatkunden für uns immer an erster Stelle stehen“, so Franz Ahollinger jun. Neben individuellen Einzelmöbeln, exklusiven Innentüren sowie Komplettausstattungen von Wohnräumen, Wohnungen und Haus- bzw. Büroeinrichtungenstellt stellt aber eben auch der Ausbau von Passagierschiffen ein Steckenpferd der Passauer Schreinerei dar. „Aktuell sind wir mit dem kompletten Ausbau von zwei neuen Wasserschutzbooten, jeweils für die Stadt Passau sowie die Stadt Regensburg beschäftigt, – das sind natürlich schon besondere Aufträge“, plaudert Franz Ahollinger sen. aus dem Nähkästchen.

„Gerade bei einem solchen Vorzeige-Traditionsbetrieb zeigt sich überzeugend der Wert der beruflichen Bildung insgesamt in Verbindung mit einem soliden Handwerk“, ist der Abgeordnete auch in seiner Funktion als bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion überzeugt.