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27.11.2019 | Stefanie Starke | Passau.

„Der Durchbruch ist erreicht“

MdL Waschler freut sich über neue Entwicklung und den Durchbruch hinsichtlich höhenfreier-Anbindung bei Tiefenbach/Nähe Patriching auf die B85 Richtung Passau

„Das Staatliche Bauamt hat hervorragend gearbeitet. Persönliches und jahreslanges intensives Drängen haben sich ausgezahlt. Der heutige positive Sachstand wäre vor einigen Jahren so noch nicht denkbar gewesen“, freut sich MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler die nun mögliche Realisierung eines höhenfreien Anschlusses auf die B85 in Richtung Passau.

Der Durchbruch ist erreicht.
So hatte Robert Wufka, der Leiter des Staatlichen Bauamtes in Passau, kürzlich die positive Nachricht an den Abgeordneten herangetragen, dass die vom Abgeordneten selbst anlässlich eines Ortstermin mit dem damaligen Staatssekretär Zellmeier mit angestoßenen Grundstücksverhandlungen nach nunmehr zwei Jahren zum Abschluss gekommen sind. „Wir hatten die Ruhe hier im Stillen mit den Eigentümern zu verhandeln, unter anderem mit den Bayerischen Staatsforsten, und gemeinsam sind wir zu einer sehr guten Lösung gekommen“, betont der Bauamtsleiter. Das Ampel-Provisorium auf der B85 Höhe Patriching gehöre nun möglichst bald der Vergangenheit an. „Im Ergebnis haben wir nun komplett umgeplant: Die neue Spange sieht unter anderem auch einen Kreisverkehr auf der höher gelegenen Kreisstraße vor, die den Verkehrsfluss gegenüber einer weiteren Abbiegespur spürbar begünstigen wird“, so Wufka weiter. Nun stünden die entsprechenden Genehmigungsverfahren und ein Planfeststellungsverfahren an, in dem betroffene öffentliche und private Belange noch rechtlich behandelt werden. In den nächsten Monaten werden die Erhebungen und Planungen noch konkretisiert. „Ich denke wir können hier in einem halben Jahr weitere Ergebnisse liefern.“ Im besten Fall erhalte man Ende 2021 Baurecht, womit das gefährliche Ein- und Abbiegen an der heutigen Einmündung in die B85 endlich ein Ende hätte. „Die lang ersehnte Spange würde nicht nur für die Tiefenbacher, sondern auch für Jacking und das Stadtgebiet Passau in Patriching, für Bürger und auch die Berufspendler besonders am dortigen ZF-Standort, eine deutliche Entlastung mit sich bringen“, freut sich Bürgermeister Christian Fürst über die positiven Entwicklungen. Schon jetzt habe die Gemeinde durch die Errichtung der Einfädelspur auf der B85 Richtung Passau eine Verbesserung erfahren und auch die Ampel sei die richtige Entscheidung gewesen – in ihrer Funktion als Provisorium. „Ohne Ampel wäre die Unfallgefahr zu hoch gewesen, deswegen hatten wir uns für diese als Zwischenlösung entschieden“, betont der Bauamtsdirektor nochmals die Entscheidung.
Das genaue Konzept der künftigen höhenfreien Anbindung an die B85 in Richtung Passau mit einer zweiten Verbindungsrampe gegenüber der schon Bestehenden werde nochmals im Rahmen der anstehenden Verkehrskonferenz der CSU-Abgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler mit dem Staatlichen Bauamt Passau erläutert.
 
 
Foto (Stefanie Starke): Begutachten den Entwurf für eine neue Planung der höhenfreien Anbindung auf die B85 in Richtung Passau – (v.l.) MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Bauamtsdirektor Robert Wufka, Geschäftsstellenleiter Anton Mayrhofer und Bürgermeister Christian Fürst.