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14.04.2018 | Stefanie Starke | Erlau/Obernzell

„Unzumutbare Belastungen von Anliegern, Pendlern und Betrieben möglichst vermeiden“

MdL Waschler kann Ärger im Rahmen der Vollsperre der B388 nachvollziehen

„Die Anwohner und Pendler sehen unzumutbare Belastungen durch eine Vollsperre und Betriebe befürchten sogar eine Existenzgefährdung an den betroffenen Abschnitten der B388“, macht MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler nach einem Ortstermin und einem Besuch bei der Jahreshauptversammlung der CSU Obernzell an der B388 in Erlau deutlich.

Die Anwohner und Pendler hatten im Zuge der Vollsperre ihrem Unmut sehr deutlich Luft gemacht und der Abgeordnete kann den Ärger nachvollziehen. „Auch die angekündigte Verschiebung der Baumaßnahme durch das Staatliche Bauamt Passau löst das Kernproblem einer eben dann erst künftigen langen Vollsperrung nicht wirklich – eine Lösungssuche muss dagegen jetzt erfolgen“, so Waschler weiter, der in dieser Sache umgehend Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt Passau aufgenommen hat. „Eine Totalsperrung der B388 muss auf fachlich und bautechnisch unabdingbar notwendige kürzeste Zeitabschnitte beschränkt sein“, lautet seine Forderung, die gleichzeitig mit dem Dankverbunden ist, dass die über Monate hin befürchtete Dauerbaustelle bereits zunächst auf Eis gelegt wurde. „Das Bauamt weiß natürlich um die Schwierigkeiten und ist stets um bestmögliche Lösungen bemüht, dennoch möchte ich an dieser Stelle nochmals die dringende Bitte einer Prüfung weiterer Lösungen vorbringen“, so Waschler, der unter anderem Vorschläge ins Feld trägt, die im Rahmen der CSU-Jahreshauptversammlung an ihn herangetragen wurden: Selbst unabwendbare Sperrungen, beziehungsweise Beeinträchtigungen müssten demnach möglichst in Rand- oder noch besser in Nachtzeiten verlagert werden – in jedem Fall außerhalb der Hauptverkehrszeiten. „Zu prüfen sind generell alle möglichen Ampelregelungen oder bautechnische Varianten, die nach Ansicht von Diskussionsteilnehmern offensichtlich am anderen Donauufer in Oberösterreich erfolgreich genutzt wurden“, so Waschler weiter – „In jedem Fall brauchen wir eine bürgerfreundliche Lösung, daher bitte ich um dringende Prüfung des gesamten Sachverhalts“, schreibt der Abgeordnete an den Leitenden Baudirektor beim Staatlichen Bauamt Passau.